iPad als Motor für innovative Lehrmethoden

Ein Meilenstein für die Schulen der Stadt Bern

Mit der Anschaffung von 8’500 neuen und 1’500 bestehenden iPad setzt die Stadt Bern einen bedeutenden Schritt in Richtung moderner Lernumgebungen. Ab den Sommerferien stehen den 32 Schulen damit rund 10’000 Geräte zur Verfügung – die Basis für zeitgemässen Unterricht, in dem digitale Medien selbstverständlich, gewinnbringend und effektiv genutzt werden.

Zukunftsweisend und praxisnah

Die Stadt Bern hat erkannt, wie entscheidend digitale Technologien für den Unterricht der Gegenwart und Zukunft sind – und reagiert darauf mit einem flächendeckenden Einsatz. Mit der Wahl des iPad rücken intuitive Bedienung und kreative Möglichkeiten ins Zentrum: Lehrpersonen können Lerninhalte individuell und differenziert aufbereiten, während Schülerinnen und Schüler aktiv, selbstbestimmt und kreativ am Lernprozess teilnehmen.

Vom Werkzeug zum Lernbegleiter

Das iPad eröffnet neue Horizonte: Ob Filme, Podcasts, Hörspiele, Animationen, Musik oder digitale Kunstwerke – die Vielfalt an Tools und Apps schafft ideale Voraussetzungen für kreatives, kollaboratives und inspirierendes Lernen. So wird aus einem digitalen Gerät ein echter Lernbegleiter, der den Unterricht nachhaltig bereichert.

Rollout, Staging und Gerätevorbereitung

Herausforderung pur

Bei der Aufbereitung von 8’500 Neugeräten und dem «Restaging» von rund 1’500 bereits vorhandenen iPad stiess unser Team auf vielfältige Herausforderungen – von begrenztem Lagerplatz bis hin zum enormen Zeitaufwand.

Was bedeutet Rollout?

Unter einem «Rollout» versteht man die geplante Einführung oder Aktualisierung digitaler Geräte in Schulen oder Unternehmen. Dabei werden neue Hardware und Software bereitgestellt oder bestehende Systeme aktualisiert. Ein Rollout folgt einem klar strukturierten Prozess: von der Planung über die technische Einrichtung bis hin zur termingerechten Auslieferung. Ziel ist, dass alle Geräte rechtzeitig und vollständig einsatzbereit bei Lehrpersonen, Lernenden und Verwaltung ankommen.

Was umfasst das Staging?

Ein zentraler Bestandteil des Rollouts ist das «Staging» – die technische Vorbereitung der Geräte vor der Übergabe. Dazu gehören die Einbindung ins Mobile Device Management (MDM), die Installation benötigter Apps sowie die Anpassung der Einstellungen an die spezifischen Anforderungen jeder Schule. Damit iPad sofort einsatzbereit sind, braucht es neben Fachwissen auch ausreichend Platz für den gesamten Staging-Prozess.

Logistik auf höchstem Niveau

60 Paletten iPad, ein straffer Zeitplan und höchste Ansprüche an die Organisation: Die logistische Dimension dieses Projekts verlangte eine punktgenaue Abstimmung zwischen Lieferanten, Lager und unserem Team. Nur so konnte sichergestellt werden, dass sämtliche Geräte termingerecht ihren Platz im Klassenzimmer fanden.

Kleben, einpacken, überprüfen, putzen, zuweisen – ein Tag beim Rollout

Der Tag beginnt früh: Schon kurz nach sieben Uhr treffen die ersten Mitarbeitenden im Zentrallager in Dietikon ein. Ein weiterer intensiver Rollout-Tag für die Stadt Bern steht bevor. Rund 300 iPad sollen heute für die Schulen vorbereitet werden.

Projektleiter Bernhard Brand begrüsst das Team und führt die neuen Helferinnen und Helfer sorgfältig in ihre Aufgaben ein. Manche kennen die Abläufe bereits aus den vergangenen Tagen, andere erleben heute ihren ersten Einsatz. Gemeinsam bilden sie ein eingespieltes Team, das Schritt für Schritt dafür sorgt, dass jedes Gerät rechtzeitig und einsatzbereit in den Klassenzimmern ankommt.

Täglich arbeiten rund sechs Personen am Rollout-Projekt. Der Staging-Prozess folgt dabei einem klar strukturierten Ablauf, bei dem jeder Arbeitsschritt seinen festen Platz hat. Schritt für Schritt wird jedes iPad ausgepackt, eingescannt und auf der Rückseite mit einem Aufkleber versehen – der erste Teil einer präzisen Routine.

Danach geht es in die nächste Phase: Die Geräte werden in ihre Schutzhüllen eingesetzt und mit dem Netzwerk verbunden. So können das zuvor definierte Profil der Stadt Bern sowie die benötigten Apps automatisch installiert werden. Anschliessend erhält jedes iPad einen individuellen Namen. Dieser Arbeitsschritt benötigt besondere Sorgfalt, denn jedes Gerät wird geprüft, gereinigt und erst dann dem passenden Schulstandort zugewiesen.

Der Ablauf wirkt beinahe meditativ: Schritt für Schritt wiederholt sich derselbe Rhythmus, Gerät für Gerät. Nur das Einsetzen der iPad in die neuen Logitech-Hüllen verlangt den Mitarbeitenden spürbar mehr ab. Präzision, Fingerspitzengefühl – und vor allem Kraft – sind nötig, um die knapp bemessenen Hüllen zu schliessen. Am Ende des Tages zeugen rote Finger von der Anstrengung.

Unterbrochen wird die Arbeit lediglich durch eine kurze Mittagspause, bevor es bis zum Nachmittag weitergeht. Punkt für Punkt nähert sich das Team dem Ziel – und kurz nach 16 Uhr ist es geschafft: Das letzte der 300 iPad des Tages ist vorbereitet und bereit für den Einsatz in den Berner Klassenzimmern.

Perfekt geplant: Unser Team rockt den Rollout

Von der Planung über das Staging bis zur Auslieferung der Geräte sind zahlreiche Schritte aufeinander abzustimmen. Dank unserer langjährigen Erfahrung in der Einführung digitaler Technologien an Schulen sind wir dafür bestens vorbereitet. Unser Team sorgt mit eingespielten Prozessen dafür, dass die iPad effizient vorbereitet, termingerecht verteilt und nahtlos in den Unterricht integriert werden können – schnell, unkompliziert und nachhaltig.