Apple Keynote 2025 - (nicht nur) mehr Leistung

Die Apple Keynote im September 2025 hat wieder gezeigt: iPhone 17, Apple Watch Ultra 3 oder die neuen AirPods Pro 3 sind wirklich beeindruckende Geräte. Doch neben der Hardware selbst gibt es eine Botschaft dahinter: Mit immer leistungsstärkeren Chips wird künstliche Intelligenz zum ständigen Begleiter – nicht nur zu Hause oder im Beruf, sondern auch unterwegs, im Alltag und damit letztlich auch im Klassenzimmer.

Apple Intelligence – die neue Ebene digitaler Unterstützung

So stand auch die Weiterentwicklung von Apple Intelligence, Apples System für generative KI, ebenfalls im Focus. Apple Intelligence ist tief in die aktuellen und die in ihrer Versionsnummer einen grossen Sprung machenden Betriebssysteme iOS 26, iPadOS 26 und macOS Tahoe 26 eingebettet und wird durch die neuen Prozessoren stärker unterstützt als zuvor. Apple Intelligence soll den Umgang mit digitalen Medien einfacher und intelligenter machen.

Die Möglichkeiten reichen vom Umformulieren und Zusammenfassen von Texten über die Erstellung von Bildern und Emojis bis hin zu einer deutlich schlaueren Siri, die Bildschirminhalte versteht und kontextbezogen handelt. Auch Übersetzungen spielen eine grössere Rolle: Mit den neuesten AirPods lassen sich Gespräche beinahe in Echtzeit in eine andere Sprache übertragen. All das geschieht nicht mehr nur am Computer, sondern direkt auf mobilen Geräten – dank der neuen A19-Chips, die eine bisher kaum vorstellbare Rechenleistung in die Hosentasche bringen.

Datenschutz – Versprechen und Verantwortung

Ein ganz zentraler Punkt im Bereich von KI  ist die Frage nach dem Datenschutz. Apple betont, dass möglichst viele Funktionen direkt auf dem Gerät laufen und keine Daten in die Cloud wandern. Für besonders rechenintensive Aufgaben nutzt Apple das sogenannte Private Cloud Compute, das verspricht, Daten nur für die jeweilige Anfrage zu verarbeiten und nicht zu speichern.

Das klingt natürlich überzeugend und ist es mit Blick auf andere Anbieter auch, entbindet uns aber nicht von der Verantwortung, genau hinzusehen. Gerade im schulischen Kontext müssen wir kritisch prüfen, welche Funktionen wirklich gebraucht werden und welche besser deaktiviert bleiben. Über Mobile-Device-Management lässt sich dies auf Klassen- oder Schulebene steuern. Gleichzeitig bietet das Thema eine wertvolle Gelegenheit, mit Schülerinnen und Schülern über Datenschutz, digitale Verantwortung und den bewussten Umgang mit neuen Technologien ins Gespräch zu kommen.

Was bedeutet das für den Unterricht?

Für Lehrpersonen bringen die neuen Funktionen handfeste Erleichterungen. Unterrichtsmaterialien oder Elternbriefe lassen sich stilistisch überarbeiten, Konferenzen und Workshops automatisch transkribieren und zusammenfassen. Auch die schnelle Generierung von Illustrationen für Arbeitsblätter oder Präsentationen kann im Alltag nützlich sein.

Für Lernende wird KI noch stärker Teil ihrer digitalen Werkzeuge. Sie erleben eine Welt, in der Unterstützung immer verfügbar scheint – sei es beim Schreiben, beim Übersetzen oder beim kreativen Arbeiten. Genau hier liegt unsere Aufgabe: Schülerinnen und Schüler brauchen nicht nur Zugang zu den Tools, sondern auch die Fähigkeit, ihre Grenzen zu erkennen und verantwortungsvoll damit umzugehen.

Chancen, aber auch handfeste Herausforderungen

KI kann erleichtern, entlasten, inspirieren und neue Wege eröffnen – doch sie bringt auch Herausforderungen mit sich. Wir müssen Medienkompetenz neu denken, Ablenkungen aktiv managen und darauf achten, dass der Einsatz altersgerecht bleibt. Kreative Projekte mit digitalen Medien - Hand in Hand mit analogem Arbeiten insbesondere in jüngeren Klassen. Die Rolle als Lehrpersonen auch die in eines Lern-Coachs oder Coaching, der oder die Schülerinnen und Schüler begleitet, anleitet und ermutigt, mit den neuen Möglichkeiten reflektiert umzugehen.

Entscheidend gar nicht die wirklich erstaunlichen Technologien selbst, sondern wie wir sie in Lernprozesse einbetten. 

Gemeinsam auf dem Weg

Auch die Keynote 2025 hat deutlich gemacht, wohin die Reise geht: Immer leistungsstärkere Geräte schaffen die Grundlage für eine allgegenwärtige künstliche Intelligenz. Für uns im Bildungsbereich bedeutet das, diese Entwicklungen nicht nur zu beobachten, sondern aktiv mitzugestalten.

Apple Intelligence kann – sinnvoll eingesetzt – ein wertvolles Werkzeug im Unterricht sein. Doch entscheidend bleibt die Frage nach dem Wozu: Wir wollen Schülerinnen und Schüler nicht nur technisch fit machen, sondern sie befähigen, kritisch, kreativ und kompetent in einer digitalen Welt zu handeln.

Genau dabei möchten wir dich mit dem eduPackage unterstützen – mit Coaching, fertigen Lektionen, Webinaren und Workshops. So gestalten wir gemeinsam den Weg in eine Zukunft, in der KI nicht das Denken ersetzt, sondern Lernen erweitert.

Du hast Gedanken oder Fragen zum Thema? Schreib uns. Wir freuen uns auf den Austausch! info@edupackage.ch